Einzelinitiative für einen Samstagzuschlag für städtische Mitarbeiter*innen wird eingereicht!
Die JUSO Stadt Zürich reicht heute beim Gemeinderat eine Einzelinitiative für die Einführung eines Samstagszuschlags ein. Damit die städtischen Mitarbeiter*innen insbesondere in den Stadtspitälern und Gesundheitszentren auch am Samstag endlich gerechter entlöhnt werden.
Im Rahmen des Schwerpunktthemas Care Arbeit reichte die JUSO Stadt Zürich heute eine Einzelinitiative beim Gemeinderat ein und fordert darin die Einführung eines Samstagszuschlags für städtische Mitarbeiter*innen, insbesondere für Meschen die in den Stadtspitälern und den Gesundheitszentren der Stadt Zürich arbeiten. „Am Wochenende arbeiten zu müssen, bedeutet einen massiven Einschnitt ins soziale Leben.“, sagt Remo Perret, Vorstandsmitglied JUSO Stadt Zürich. Bei Sonntagsarbeit erhalten die städtischen Mitarbeiter*innen bereits einen Zuschlag.
„Wenn es auch schon der bürgerliche Kanton schafft einen Samstagszuschlag auszuzahlen, wird es in der linken Stadt auch endlich Zeit hierfür.“, sagt Jan in der kantonalen Vollzugsverordnung zum Personalgesetz steht folgendes zum Samstagszuschlag: „Für sich aus dem Arbeitsverhältnis ergebende Arbeitsleistungen in der Nacht zwischen 20.00 und 06.00 Uhr sowie an Samstagen und Sonntagen zwischen 06.00 und 20.00 Uhr wird eine Vergütung von Fr. 5.75 pro Stunde ausgerichtet.“. Mit dieser Einzelinitiative fordern wir den Gemeinde- und Stadtrat auf, einen Vorschlag auszuarbeiten die den Arbeiter*innen zugutekommt. Welche insbesondere in den Gesundheitszentren und in den Stadtspitälern, sowieso schon einer grossen physischen und psychischen Belastung ausgesetzt sind durch ihre Arbeit. Es ist an der Zeit die Arbeiter*innen gerecht zu entlöhnen auch an einem Samstag. Somit erhaltet die wertvolle und systemrelevante Arbeit in den Spitälern, den Gesundheitszentren aber auch beim öffentlichen Verkehr, welche auch einer grossen Belastung ausgesetzt sind, wenigstens ein wenig mehr Wertschätzung.
Einen Samstagszuschlag hat aber auch auf personalpolitscher Ebene positive Auswirkungen, die Gesundheitsbranche sowie auch die VBZ haben einen Fachkräftemangel. Dabei kann ein Samstagszuschlag, die Arbeit attraktiver machen und so auch dem Personalmangel entgegenwirken, was gleichzeitig den Druck auf die jetzigen Mitarbeiter*innen mindert, wie auch das Angebot verbessert für die Bevölkerung.
Jan Suter ( Einzelinitiant und Vorstandsmitglied)
Remo Perret (Vorstandsmitglied)