Genderstern Initiative

06.11.2024

Die SVP ausländer*innenfreundlich? Das wir nicht lachen!

Am 24. November stimmt die Stadt Zürich über die "Tschüss Genderstern"-Initiative der SVP ab. Eine Initiative die das Leben von Trans- und Non-Binären-Menschen noch zusätzlich erschweren will. Falls die Initiative angenommen wird, würde das bedeuten, dass FLINTA-Menschen aktiv aus dem gesellschaftlichen Diskurs ausgeschlossen und ihre Visibilität vermindert werden. Die JUSO Stadt Zürich positioniert sich klar gegen das Verbot des Gendersterns und wirbt für ein Nein an der Urne.
Am vergangenen Dienstagabend haben unbekannte Aktivist*innen zwischen dem oberen Letten und dem Dynamo bunte Genderstern-Girlanden aufgehängt, um auf die absurde und gefährliche «Tschüss Genderstern»-Initiative der SVP aufmerksam zu machen. Falls diese queer- und transfeindliche Initiative angenommen würde, hätte dies eine schweizweite Signalwirkung für weitere solche absurden Initiativen.

Mit ihrer sogenannten «Tschüss Genderstern!»-Initiative will die SVP Sonderzeichen innerhalb von Texten der Stadtverwaltung Zürich verbieten lassen. Ihr Argument: Das Gendern mache die Sprache unverständlich und würde sie politisieren.

Hinter dieser Argumentation möchte die SVP ihr wahres Motiv verstecken: Die Verankerung und Absicherung des Patriarchats, sowie einer queer- und transfeindlichen Politik durch staatliche Institutionen. Falls die SVP-Initiative angenommen wird, würde das Leben von Trans- und Non-Binären-Menschen zusätzlich erschwert. Darüber hinaus hätte dies zur Folge, dass FLINTA-Menschen aktiv ausgeschlossen werden und ihre Visibilität vermindert wird.

Die JUSO Stadt Zürich solidarisiert sich mit den Aktivist*innen und positioniert sich klar gegen diese besonders FLINTA-feindliche Initiative.

«Seit wann kümmert sich die SVP um die Verständlichkeit von Sprache? Einfach nur lächerlich eine vermeintliche Sorge über die Ausgrenzung von Menschen, besonders von Migrant*innen vorzuschieben, um ein FLINTA-feindliches Motiv durchzusetzen.» sagt Thyl vom Vorstand der JUSO Stadt Zürich

Gegen das Verbot des Gendersterns, gegen Ausgrenzung und für mehr Inklusion: Nein zur «Tschüss Genderstern»-Initiative am 24. November!

Thyl Fueter (Vorstandsmitglied)

Alexandra Zeidler (Vorstandsmitglied)