Hafenkran soll stehen bleiben!

Angesichts des durchschlagenden Erfolgs des Hafenkrans fordert die JUSO Stadt Zürich die Stadt Zürich dazu auf, das Kunstprojekt auf unbestimmte Zeit hin zu verlängern. Die JUSO lanciert eine Petition, welche fordert, dass der Hafenkran stehen bleiben soll.

Kunst muss provozieren. Kunst soll provozieren. Der Hafenkran erfüllt genau diese Aufgabe: Um diesen alten, rostigen Kran herum ist eine der kontroversesten Diskussionen über Sinn und Unsinn der Kultur per se entstanden, welche die Stadt Zürich in den letzten Jahren gesehen hat. Der Hafenkran durchbricht die Bünzligkeit der Stadt Zürich, er verleiht Zürich ein mondänes und urbanes Flair. Der Hafenkran ist dazu prädestiniert, ein neues Wahrzeichen der Stadt Zürich zu werden und aus diesem Grund soll er auch stehen bleiben.

Lewin Lempert, Vorstandsmitglied der JUSO Stadt Zürich, findet: “Der Hafenkran soll das neue Wahrzeichen der Stadt Zürich werden. Einst wurde der Eiffelturm in Paris unter ähnlichen Bedingungen erstellt: Viele waren dagegen und der Turm war ebenfalls nur als temporäres Objekt geplant. Heutzutage ist er der Inbegriff von Paris. So soll es auch dem Hafenkran ergehen.“

Nikolai Schaffner, ebenfalls Vorstandsmitglied der JUSO Stadt Zürich, ist der Meinung, dass die SVP einen zynischen Stellvertreterkrieg führt: „Die Bürgerlichen versuchen aus dem Hafenkran eine finanzielle Frage zu machen, um ihre schädliche Abbaupolitik zu rechtfertigen. Gleichzeitig behaupten sie ohne Grundlage, dass “das Volk“ dieses Projekt ablehne. Die JUSO widerspricht vehement und fordert mit dieser Petition Klarheit.“

Aktion gegen Lohndiskriminierung

Am internationalen Tag der Frau hat die JUSO Stadt Zürich eine Aktion gegen Lohndiskriminierung von Frauen durchgeführt.

Die JUSO Stadt Zürich nahm sich den internationalen Tag der Frau zum Anlass, in Hinblick auf die Abstimmung über die Mindestlohninitiative auf die Lohndiskriminierung der Frauen aufmerksam zu machen. Noch heute ist es so, dass Frauen für die gleiche Arbeit rund 20% weniger verdienen als Männer. Ebenfalls wird „typische Frauenarbeit“ weniger hoch bewertet als „typische Männerarbeit“ und entsprechend schlechter bezahlt.

Nur der Mindestlohn kann diese Diskriminierung aufhalten und gerechtere Löhne garantieren.

Oliver Heimgartner, Vorstandsmitglied der JUSO Stadt Zürich, meint: „Eine nicht vorhandene Lohnuntergrenze ermöglicht es Arbeitgebenden, Löhne zu drücken und Frauen zu diskriminieren. Der Mindestlohn würde zu einer gerechteren Gesellschaft beitragen.“

Heute leben in der Schweiz über 330’000 Arbeitende, also 9% der Berufstätigen, mit weniger als 22 Franken in der Stunde. Davon sind über 2/3 Frauen. Der Mindestlohn ist eine Massnahme, die zweifellos sowohl einen grossen Beitrag zur Bekämpfung von Dumpinglöhne leistet als auch zu einer deutlichen Lohnerhöhung für viele Frauen und somit für Lohngleichheit.

Anna Graff, Vorstandsmitglied JUSO Stadt Zürich, findet: „Dass Menschen unter 22 Franken pro Stunde verdienen, sollte in einem wohlhabenden Land wie der Schweiz keine Realität sein. Die Stimmberechtigten haben es nun in der Hand, mit einer Annahme der Mindestlohninitiative

den ungerechten Löhnen im untersten Lohnsegment ein Ende zu setzen.“

Stadt Zürich soll Kaufleuten übernehmen!

Schon lange kritisiert die JUSO Stadt Zürich den wachsenden kommerziellen Druck und die fehlenden Freiräume in Zürich. Das Nachtleben in Zürich ist zu teuer und viele junge Menschen können sich den Ausgang nicht mehr leisten. Nun steht einer der grössten Zürcher Clubs zum Verkauf: Das Kaufleuten.

Die JUSO Stadt Zürich fordert die Stadtregierung dazu auf, einen Kauf und einen staatlichen Betrieb des Kaufleuten zu prüfen. Die Stadt Zürich müsste einen Club einrichten, welcher nicht gewinnorientiert ist, sondern die Interessen der Jugend in den Vordergrund stellt. Eine Senkung der Preise wäre bei einer Verstaatlichung möglich.

Lewin Lempert, Vorstandsmitglied der JUSO Stadt Zürich, begründet die Forderung folgendermassen: “Zu lange hat die Stadt Zürich nichts unternommen gegen den wachsenden kommerziellen Druck und den Verlust von Freiräumen. Dies trifft die Jugend besonders hart, da diese keine Alternative zum bestehenden gewinnorientierten und überteuerten Angebot hat. Bei einer Übernahme des Kaufleuten könnte die Stadt Zürich einen Ort schaffen, welcher attraktiv für den Ausgang ist – gleichzeitig würde sie dafür sorgen, dass das Nachtleben in der Stadt wieder erschwinglich wird und zwar für alle!“

Ein Plädoyer für den Hafenkran

In Zürich steht ein Hafenkran. Kaum errichtet, polarisiert unser neuestes Monument gewaltig – Die JUSO Stadt Zürich fordert: Stehen lassen!

In der aktuellen Debatte um den Hafenkran beweist die Kunst selbst ihre eigene Notwendigkeit: Sie steht für Wandel, für Offenheit und für Fortschritt.
Die bitteren Reaktionen der hiesigen Konservativen zeigen, dass die Provokation geglückt ist und somit die gesamte Konfrontation längst überfällig war. Artikel ansehen

Bewilligungsfreie Freiluftpartys

Das Vernehmlassungsverfahren zu den neuen Veranstaltungsrichtlinien ist heute Freitag, 20. Februar, abgelaufen. Die JUSO Stadt Zürich hat sich mit einer Vernehmlassungsantwort beteiligt, die wichtigsten Forderungen unsererseits hier:

Kleinstveranstaltungen, Anlässe politischer Parteien und Freiluftpartys mit bis zu ca. 100 Teilnehmenden sind bewilligungsfrei! Artikel ansehen

JUSOs in den Gemeinderat

Am 9. Februar wird in Zürich der Gemeinderat neu gewählt. Es stehen unter anderem auch 18 JungsozialistInnen zur Wahl, die für eine klar linke Politik einstehen – eine Politik für die Menschen statt für die Wirtschaft. Wir sagen Mensch vor Markt! JUSO wählen!

>> Zur Wahlwebsite

Eine Stadt für die Menschen – Freiräume jetzt! Artikel ansehen

Finanzdefizit: Schuld der Bürgerlichen

Das hohe Defizit des Budgets 2014 der Stadt Zürich ist nicht erfreulich. Schuld daran ist jedoch nicht der rot-grüne Stadtrat. Ein Blick auf die Zahlen zeigt klar: Die Schuld an der finanziellen Schieflage der Stadt Zürich liegt bei der bürgerlichen Finanzpolitik auf kantonaler und nationaler Ebene, welche ein Milliardenloch zu verantworten hat. Artikel ansehen