Das Juch-Areal muss bleiben!

Gestern Freitag hat das Sozialdepartement nach Druckausübung der Linken entschieden, die Besetzung des Juch-Areals für einen weiteren Monat zu tolerieren. Für die JUSO Stadt Zürich ist klar: Auch in einem Monat wäre die Räumung absolut untragbar.

Die JUSO Stadt Zürich zeigt sich erfreut ob der Verschiebung der Räumungsfrist. Gerade während der Corona-Krise könne den Menschen, die auf dem Juch-Areal wohnen, nicht einfach das Dach über dem Kopf weggerissen werden. Doch für die Jungsozialist*innen sei es generell nicht nachvollziehbar, dass die Stadt das Areal räumen wolle, um es als Ablagefläche für die Bauarbeiten des neuen ZSC-Stadion zu nutzen. «Wir sind zwar froh, dass der Stadtrat das Juch-Areal gestern Abend nicht geräumt hat. Aber auch am 22. Mai darf das nicht passieren», meint Anna Luna Frauchiger, Co-Präsidentin der JUSO Stadt Zürich. 

Laut den Jungsozialist*innen könne es in Anbetracht der extrem hohen Mietpreise und der Corona-Pandemie nicht sein, dass das Juch-Areal geräumt wird, um einer Immobilienfirma Platz zu machen. «Die Stadt muss andere Lösungen finden, als das Juch-Areal zu räumen», so Nathan Donno, Co-Präsident der städtischen JUSO. Denn für die JUSO ist nicht nur der Zeitpunkt der Besetzung illegitim. «Die Besetzer*innen haben auf dem Juch-Areal einen konsumfreien Raum und soziale Strukturen geschaffen. Sie bieten etwa Sprachkurse an.», führt Anna Luna Frauchiger aus «Das soll erhalten bleiben». Für die Ablagefläche der Baustelle gäbe es sicherlich Alternativen. Man habe jetzt einen Monat Zeit, um Lösungen zu suchen. 

 

Kontakt:
Anna Luna Frauchiger, Co-Präsidentin JUSO Stadt Zürich, 079 842 15 33
Nathan Donno, Co-Präsident JUSO Stadt Zürich, 079 376 28 73

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