JUSO fordert Freilassung der Aktivist*innen

Seit über 24 Stunden sitzen die Aktivist*innen, die gestern 8. Juli, friedlich am Paradeplatz demonstriert haben, in Haft. Die JUSO fordert die sofortige Freilassung der Verhafteten und verlangt eine Erklärung von Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart. „Eine Grüne Sicherheitsvorsteherin sollte sich mit den Klima-Aktivist*innen solidarisieren, statt über die Vorfälle zu schweigen“, meint Nathan Donno, Co-Präsident der JUSO Stadt Zürich.

Am Montag 8. Juli wurden rund 60 friedlich demonstrierende Aktivist*innen von der Stadtpolizei Zürich am Paradeplatz verhaftet und abgeführt. Die Demonstration richtete sich gegen die Grossbanken Credit Suisse und UBS, welche trotz Dringlichkeit der Klimakrise nach wie vor in fossile Brennstoffe investieren und massgeblich zum Klimawandel beitragen.

Die Jungsozialist*innen der Stadt Zürich fordern die sofortige Freilassung der Verhafteten. „Die Aktivist*innen sind friedlich für ihre Zukunft eingestanden und wurden grundlos von der Polizei verhaftet“, meint Nathan Donno, Co-Präsident der JUSO Stadt Zürich.

Das Gesetz sieht vor, dass die Aktivist*innen innerhalb von 24 Stunden freigelassen werden, ausser die Polizei stellt beim Haftrichter einen begründeten Antrag für eine Verlängerung. Laut der JUSO gibt es dafür absolut keinen Grund. Die Polizei agiere völlig unverhältnismässig. Zudem würden auch Minderjährige festgehalten werden. „Dass die Aktivist*innen für über 24 Stunden festgehalten werden, ist ein untragbarer Zustand. Klimaschutz ist kein Verbrechen!“, so Nathan Donno.

Kontakt: Nathan Donno, Co-Präsident, 079 376 28 73

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