JUSO begrüsst Formel-E Absage

Die JUSO begrüsst den Entscheid des Stadtrats und der ETH, im nächsten Jahr kein Formel-E Rennen in der Stadt Zürich durchzuführen. Die Jungsozialist*innen verlangen vom Stadtrat, weitere Gesuche zur Durchführung des Formel-E Rennens in Zürich abzulehnen.  

“Ein Formel-E Rennen gehört nicht in die Stadt”, meint Nathan Donno, Co-Präsident der JUSO Stadt Zürich, nachdem die ETH am Mittwoch 26. Juni bekannt gegeben hat, kein Formel-E Rennen auf dem Hönggeberg zu unterstützen. Die Organisatoren des Rennens hatten im Vorfeld geprüft, im Jahre 2020 ein Formel-E Rennen in der Stadt Zürich durchzuführen und dafür sowohl beim Stadtrat sowie auch bei der ETH verschiedene Gesuche eingereicht.

Die JUSO Stadt Zürich war im Jahre 2018 an vorderster Front gegen die Austragung des Formel-E Rennens in Zürich mit dabei. Man habe in Zürich und Bern gesehen, welch verheerende Folgen ein Formel-E Rennen in der Stadt habe, so die Jungsozialist*innen. Tagelanger Baulärm mitten in der Nacht, versperrte Durchgangswege für die Quartierbewohner*innen und fehlende Mitbestimmung sind nur einige der aufgekommenen Kritikpunkte. „Wir werden uns auch in Zukunft dafür einsetzen, dass das Formel-E Rennen nicht mehr in Zürich stattfindet“, meint Nathan Donno.
Das Formel-E Rennen diene vornehmlich Marketingstrategien und nicht nachhaltiger Mobilität. Statt das Autofahren weiterhin in den Vordergrund zu stellen, müsse man die städtische Volksinitiative der JUSO „Züri autofrei“ zur Abstimmung bringen. Die Initiative zeige auf, dass nachhaltige Mobilität ohne das Auto funktioniere. Die Initiative ist momentan beim Bundesgericht hängig.

Weitere Auskünfte:

Nathan Donno, Co-Präsident, 079 376 28 73

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