JUSO verabschiedet 5 Umweltforderungen und Co-Präsidium tritt zurück

An der heutigen Jahresversammlung hat die JUSO Stadt Zürich ein Umweltpapier verabschiedet, Gesamterneuerungswahlen für den Vorstand und das Co-Präsidium durchgeführt, sowie die Parolen für die Abstimmungen im Mai gefasst. Dabei kritisiert die JUSO die Schulhauspolitik des Stadtrates und fasst die Nein-Parole zu dieser Vorlage.

An der Jahresversammlung der JUSO Stadt Zürich am Samstag, 30. März, fanden Gesamterneuerungswahlen statt. Das Co-Präsidium bestehend aus Nicola Siegrist und Lara Can haben beide nach zwei Jahren ihren Rücktritt bekanntgegeben.

Nicola Siegrist ist bereits heute zurückgetreten. Er wurde am letzten Sonntag auf der Liste der SP in den Kantonsrat gewählt, wo er mit fünf weiteren Jungsozialist*innen ab Mai die sozialistische Politik weiterführen wird. Zudem politisiert er seit Februar in der Geschäftsleitung der JUSO Schweiz. „Ich werde meine Arbeit für mehr Demokratie und Nachhaltigkeit auch im Kantonsrat und auf nationaler Ebene weiterführen“, so Nicola Siegrist zu seinem Rücktritt. Siegrist studiert neben seinem politischen Engagement Geographie, Volkswirtschaft & Raumplanung an der Universität Zürich und der ETH.

Lara Can bleibt bis Mitte Mai, um einige Projekte abzuschliessen. Im Fokus steht dabei die Initiative „Züri Autofrei“, die sie seit der Lancierung im 2016 begleitet. Zudem setzt sie sich für eine Vernetzung der Frauen* in der Stadt Zürich in Hinblick auf den Streik am 14. Juni ein. Can hat zudem während den Gemeinde- und den Kantonsratswahlen den Tür-zu-Tür-Wahlkampf als Campaignerin nachhaltig geprägt. „Wir konnten in den letzten zwei Wahlen einen Linksrutsch erreichen – Dieser muss nun auch genutzt werden, um für eine konsequent feministische und antikapitalistische Gesellschaft zu kämpfen.“

Neu ins Co-Präsidium gewählt wurde Nathan Donno. Er ist seit einem Jahr im Vorstand der JUSO Stadt Zürich und studiert Politik-, Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Zürich. Seine politischen Schwerpunkte liegen in der Migrations- und Abrüstungspolitik. „Es kann nicht sein, dass in der Stadt Zürich geflüchtete Menschen eingegrenzt und ihre Menschenrechte nicht eingehalten werden.“

Neben den Wahlen hat die Jahresversammlung auch ein Aktionspapier zum Thema Umwelt verabschiedet. Die JUSO freut sich, dass die streikenden Schüler*innen die Politik endlich zum handeln bringt. Die JUSO Stadt Zürich leistet mit ihren Forderungen an die Stadt Zürich einen Beitrag zur Lösung der Klimakrise. Unter anderem fordert die JUSO, dass die Stadt Zürich Immobilien komplett vergesellschaftet und diese nach nachhaltigen Standards umbaut.

Schlussendlich haben die Jungsozialist*innen die Parolen für die städtischen Abstimmungen gefällt. Sie haben dabei die Nein-Parole zur Schulhausvorlage Freilager gefasst. Die JUSO anerkennt zwar die Notwendigkeit für neue Schulplätze und begrüsst den Ausbau des Bildungsangebots. Sie kritisiert jedoch gleichzeitig, dass der Stadtrat mit seiner Schulhauspolitik der aktuellen Entwicklung ständig hinterher hinkt. Um das zusätzliche Bevölkerungswachstum zu bewältigen, muss der Stadtrat beim Bau von Schulinfrastruktur schnell agieren und längerfristig handeln.

Weitere Auskünfte:

Lara Can, Co-Präsidentin, 079 912 32 73

Nathan Donno, Co-Präsident, 079 376 28 73

Nicola Siegrist, Ehemaliger Co-Präsident, 078 944 01 00

Link zu den Umweltforderungen.

Link zur Medienmitteilung als PDF.

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