JUSO blockiert die Langstrasse

Gestern Nachmittag blockierten 15 Aktivist_innen der JUSO Stadt Zürich die Langstrasse. Damit machten sie auf ihre Initiative «Zürich autofrei» (ZAF) aufmerksam, die am vergangenen Mittwoch lanciert wurde.
Ausgestattet mit Dreirädern, Bobby-Cars und Velos und sperrten die Aktivist_innen die Langstrasse für kurze Zeit. Hintergrund der Aktion ist die ZAF-Initiative, die die JUSO Stadt Zürich im August nach einem Online-Voting mit reger Beteiligung der Bevölkerung angekündigt hatte. Die Initiative wurde von der Stadtkanzlei geprüft und an 15. März im Amtsblatt publiziert.

Mit «Züri autofrei» will die JUSO Stadt Zürich eine Vision zur Diskussion bringen, bei welcher der Mensch im Zentrum der Stadt steht. Die Initiative fordert, dass das gesamte Stadtgebiet vom individuellen Motorfahrzeugverkehr befreit wird. Dadurch soll Platz für öffentliche Verkehrsmittel, Fahrräder und Fussgänger_innen sowie mehr Freiraum geschaffen werden. Erlaubt bleibt Versorgung der Bevölkerung und des Gewerbes, sowie zur Gewährleistung der Mobilität für Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität Durch den frei werdenden Raum soll die Stadt lebenswerter und ökologischer gemacht und Grünflächen gefördert werden.

Die Präsidentin Moira Pinkus sagt:
«Züri autofrei stellt die Besitzansprüche auf Stadt ganz grundlegend in Frage: wem gehört sie, und wie könnte sie anders sein, als sie jetzt ist?“

Mit der Aktion will die JUSO aufzeigen, welche Möglichkeiten sich eröffnen würden, wenn die Strassen nicht von Autos verstopft wären, sondern der Platz von der Bevölkerung genutzt werden könnte.

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