JUSO lanciert städtische Initiative

Die JUSO Stadt Zürich hat heute, Mittwoch 2. Juli, eine städtische Initiative lanciert mit dem Titel “Für ein weltoffenes Zürich – Kulturaustausch statt Fremdenfeindlichkeit!“ Mit dieser Initiative will die JUSO Stadt Zürich zu einer linken Migrationspolitik anregen und ein Zeichen gegen die von der SVP dominierten, rassistischen Sündenbockpolitik setzen.

Der 9. Februar hat gezeigt, dass die SVP vor nichts zurückschreckt und Ängste in der Bevölkerung schürt, um sie gegen die ausländische Wohnbevölkerung aufzuwiegeln und die Schweiz in die Isolation zu führen. Das Klima wird immer fremdenfeindlicher, Migrant/-innen sind subtilem oder offenem Rassismus ausgesetzt. Die JUSO Stadt Zürich sieht hier Handlungsbedarf und engagiert sich mit einer städtischen Initiative für eine offene und solidarische Migrationspolitik.

Die unter Berücksichtigung zahlreicher Inputs von in diesem Bereich tätigen Organisationen (beispielsweise dem Ausländerbeirat der Stadt Zürich) erarbeite Initiative „Für ein weltoffenes Zürich – Kulturaustausch statt Fremdenfeindlichkeit!“ fordert, dass sich die Stadt Zürich für den interkulturellen Austausch und Zusammenhalt der Bevölkerung einsetzt. Dazu soll diese ein Kulturzentrum errichten, in dem einerseits interkulturelle Veranstaltungen stattfinden, andererseits Sprachkurse in den Amtssprachen der Schweiz (Deutsch, Französisch, Italienisch) und den am meisten gesprochenen Migrationssprachen angeboten werden. Dieses Angebot soll allen Bewohner/-innen, egal welchen Aufenthaltsstatus sie besitzen und egal welcher Nationalität sie angehören, offenstehen. So soll dieses Kulturzentrum den Diskurs rund um Migrant/-innen positiv verändern und weltoffener gestalten. Nur durch die aktive Auseinandersetzung mit Migration in der Öffentlichkeit und einer breiten Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit, die auch von der Stadt Zürich ausgeht, kann Fremdenfeindlichkeit in der Bevölkerung erfolgreich bekämpft und ein angenehmes Klima für alle geschaffen werden.

Oliver Heimgartner, Vorstandsmitglied der JUSO Stadt Zürich und Vertreter des Initiativkomitees findet: „Migrant/-innen sind heute der Propaganda der SVP wehrlos ausgesetzt, weshalb sich die Linke diesem Thema endlich annehmen muss. Mit diesem Kulturzentrum soll der interkulturelle Austausch gefördert werden, Fremdenfeindlichkeit bekämpft und gesellschaftliche Solidarität erreicht werden.“

Im Initiativkomitee dieser Initiative sind verschiedene Gemeinderäte der Stadt Zürich sowie bekannte Migrationspolitiker, wie der Nationalrat Martin Naef, Salvatore di Concilio oder die ehemalige Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber.

 

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