Hafenkran soll stehen bleiben!

Angesichts des durchschlagenden Erfolgs des Hafenkrans fordert die JUSO Stadt Zürich die Stadt Zürich dazu auf, das Kunstprojekt auf unbestimmte Zeit hin zu verlängern. Die JUSO lanciert eine Petition, welche fordert, dass der Hafenkran stehen bleiben soll.

Kunst muss provozieren. Kunst soll provozieren. Der Hafenkran erfüllt genau diese Aufgabe: Um diesen alten, rostigen Kran herum ist eine der kontroversesten Diskussionen über Sinn und Unsinn der Kultur per se entstanden, welche die Stadt Zürich in den letzten Jahren gesehen hat. Der Hafenkran durchbricht die Bünzligkeit der Stadt Zürich, er verleiht Zürich ein mondänes und urbanes Flair. Der Hafenkran ist dazu prädestiniert, ein neues Wahrzeichen der Stadt Zürich zu werden und aus diesem Grund soll er auch stehen bleiben.

Lewin Lempert, Vorstandsmitglied der JUSO Stadt Zürich, findet: “Der Hafenkran soll das neue Wahrzeichen der Stadt Zürich werden. Einst wurde der Eiffelturm in Paris unter ähnlichen Bedingungen erstellt: Viele waren dagegen und der Turm war ebenfalls nur als temporäres Objekt geplant. Heutzutage ist er der Inbegriff von Paris. So soll es auch dem Hafenkran ergehen.“

Nikolai Schaffner, ebenfalls Vorstandsmitglied der JUSO Stadt Zürich, ist der Meinung, dass die SVP einen zynischen Stellvertreterkrieg führt: „Die Bürgerlichen versuchen aus dem Hafenkran eine finanzielle Frage zu machen, um ihre schädliche Abbaupolitik zu rechtfertigen. Gleichzeitig behaupten sie ohne Grundlage, dass “das Volk“ dieses Projekt ablehne. Die JUSO widerspricht vehement und fordert mit dieser Petition Klarheit.“

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