Forderung: Verzicht auf Spekulation der Stadt

Die Stadt Zürich und insbesondere auch die Pensionskasse der Stadt spekulieren mit Nahrungsmitteln, indem sie in Rohstoffanlagen investieren. Dies geschieht zur eigenen risikobehafteten Gewinnmaximierung und schadet den Ärmsten dieser Welt. Indem man auf steigende Preise bei Nahrungsmitteln wettet, spielt man mit dem Leben von vielen Millionen Menschen dieser Erde. Steigende Nachfrage bei Rohstoffanlagen führt an den Finanzmärkten zu höheren Preisen für Grundnahrungsmittel. An diesem Skandal beteiligen sich auch die Stadt Zürich und ihre Institutionen.

Florian Utz, Gemeinderat der JUSO/SP, hat zusammen mit Michèle Hasler ein Postulat eingereicht, welches die Stadt Zürich auffordert, auf die Nahrungsmittelspekulation zu verzichten. Dieses Postulat wird an der heutigen Gemeinderatssitzung behandelt, nachdem es im September bereits einmal traktandiert war. Die JUSO Stadt Zürich fordert den Gemeinderat dazu auf, dieses Postulat dem Stadtrat zu überweisen. Zusätzlich verlangt sie vom Zürcher Stadtrat, das Problem zu erkennen und die nötigen Schritte in die Wege zu leiten.

Lewin Lempert, Vorstandsmitglied der JUSO Stadt Zürich, findet: „Es kann nicht sein, dass die reiche Stadt Zürich mit dem Geld der SteuerzahlerInnnen auf steigende Nahrungsmittelpreise wettet und dadurch den Hunger in der dritten Welt fördert. Dies muss sofort gestoppt werden.“

 

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